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Chronik

Gründung
 

Auf Initiative von Franz Lutter trafen sich am Sonntag, den 29.06.1958 im Gasthaus Lehmeier in Sindlbach die Herren Franz Lutter, Oswald Braun, Richard Braun, Anton Ehrnsperger jun., Hans Lehmeier, Bonifaz Fügl, Konrad Fügl, Albert Himmler, Franz Thumann, Erich Urban (alle Sindlbach) und Adolf Reif (Bischberg), um die Trachtengruppe Sindlbach aus der Taufe zu heben.

Bereits in dieser Gründungsversammlung wurde Franz Lutter zum Vorstand der Trachtengruppe Sindlbach gewählt und er übte dieses Amt auch zunächst bis zum 06.01.1986 aus. Konrad Fügl wurde zum 2. Vorstand, Albert Himmler zum Kassier und Franz Thumann zum Schriftführer gewählt.

Die neu gegründete Trachtengruppe schloss sich sofort  dem Oberpfälzer Heimatbund mit Sitz in Amberg an.

Die Gründerväter hatten genaue Vorstellungen über die Mitgliedschaft in der Trachtengruppe. Wer aufgenommen werden wollte, musste nicht nur 14 Jahre alt sein, sondern sein Aufnahmeersuchen mündlich oder schriftlich dem Schriftführer bekunden, seinen monatlichen Beitrag von 1 DM berappen, aber auch die Satzung anerkennen und sich verpflichten, die Trachtengruppe aktiv zu unterstützen.

Die elf Burschen wählten damals die „Hohenburger Tracht“, die aus schwarzer Lederbundhose, weißen Kniestrümpfen, schwarzen Samtwesten, blauen Joppen und schwarzen Filzhüten bestand, und die bereits bis zur Kirchweih des Jahres 1958 von Schneidermeister Franz Thumann aus Sindlbach gefertigt wurde.

Bis zum Jahresende wuchs die Gruppe bis auf 20 Mitglieder an.

Zu dieser Zeit fand man auch Interesse am Bauerntheater. In heimischer Mundart führte man am 8. März 1959 ebenfalls auf Initiative von Franz Lutter das erste Theaterstück „Die neue Heimat“ im Tanzsaal des Gasthauses Geier auf. Ihm folgte im Januar 1961 der Lachschlager „Die geplatzten Diplomaten“, so dass bis zum Jahr 1966 regelmäßig Theater gespielt wurde.

Nach der anfänglichen Euphorie in den Gründerjahren ließ das Engagement und Interesse an der Trachtenidee immer mehr nach, und das Vereinsleben beschränkte sich mehr oder weniger auf einige wenige Sitzungen. Auflösen wollte man die Trachtengruppe jedoch nicht.

Neue Tracht, Mädchen und Tanz

Frischer Wind kam wieder einige Jahre später in die Sindlbacher Trachtengruppe. Im März des Jahres 1966 bildete sich in Zusammenarbeit mit dem Ehrenvorsitzenden des „Oberpfälzer Heimatbundes“ Karl Männer aus Amberg eine neue Gruppe, die aus acht Mädchen und acht Burschen bestand. Man beschloss damals, eine neue Tracht anzuschaffen, welche von Karl Männer entworfen wurde. Die Frauentracht setzte sich aus einem weinroten Mieder und Rock, olivgrüner Schürze, einer weißen Bluse, weißen Strümpfen und schwarzen Halbschuhen zusammen, wobei hervorzuheben ist, dass die Mädchen ihre Dirndl damals an unzähligen langen Abenden selbst schneiderten. Zur Männertracht gehörte ein dunkelbrauner, einreihiger mit Silberknöpfen bestückter Janker, eine schwarze, mit bunter Stickerei verzierte Samtweste, ein weißes Hemd mit Mozartschleife, eine schwarze Kniebundhose mit weißen Kniestrümpfen, schwarze Halbschuhe sowie ein Hut mit dunkelrotem Veloursband.

Angespornt durch die neue Tracht erlernte man in zahlreichen Tanzproben, im Gasthaus Geier von Karl Männer die ersten Tänze, wie „s’Hirtenmoil“, „s’Spinnradl“, „Rutsch hi, rutsch her“ oder die „Krebspolka“. Das Erlernte wollte man dann natürlich auch zeigen und so kam die Trachtengruppe am 08. April 1967 zu ihrem ersten Auftritt, und zwar bei einem Volkstanzabend des „Oberpfälzer Heimatbundes“ im „Oberen Ganskeller“ in Neumarkt.

Ebenfalls im Jahr 1967 hatte das neu gebildete Gesangsduo, die „Sindlbacher Moila“, das aus Klara Hammer und Maria Krauß bestand, ihren ersten öffentlichen und erfolgreichen Auftritt bei einem Sänger- und Musikantentreffen in Neumarkt. Das Duo, bei dem Maria Krauß später von Marianne Thumann abgelöst wurde, ließ diesem Auftritt noch unzählige folgen.

Im Jahr 1968 stand ein Höhepunkt der besonderen Art an, nämlich das zehnjährige Gründungsfest der Trachtengruppe Sindlbach, das mit viel Tanz und Gesang unter freiem Himmel stattfand. Unter dem Motto „Allweil lusti“ begrüßte man etwa 1000 Gäste, insbesondere die Ehrengäste Karl Männer und den damaligen 1. Vorsitzenden des „Oberpfälzer Heimatbundes“, Graf von Spreti.

Es folgten aktive Jahre mit vielen Heimatabenden und Auftritten in der näheren und weiteren Umgebung von Sindlbach, sowie zahlreiche Theateraufführungen, die vor allem beim einheimischen Publikum sehr großen Anklang fanden. Auch sollte in dieser Zeit das Repertoire an Volkstänzen erweitert werden und so erlernte man vom damaligen Lehrer Rudi Bayerl aus Neumarkt neue Tänze und von Sepp Häring aus Kastl das Schuhplatteln, das auf einem Heimatabend im Mai 1975 zum ersten Mal dargeboten wurde.

Im Januar des Jahres 1975 war es auch, als mit Peter Thumann der erste Vereinsmusikant, statt dem bisherigen Tonbandgerät, zu den Volkstänzen aufspielte.

Ebenfalls ging folgende entscheidende Neuerung im Jahre 1975 von Statten: Die Trachtengruppe änderte ihren Namen in „Heimat- und Volkstrachtenverein Sindlbach“ und trat der „Vereinigung links der Donau, Bezirksverband Oberpfalz“ bei.

Nach dem Einbau einer Bühne in der Aula der Grundschule Sindlbach, zog die Theatergruppe im Jahr 1977 für ihre Aufführungen dorthin um. In diesem Jahr wurde das seit 1967 ins Schlummern geratene Theaterspiel neu belebt, und so kam es, dass an Ostern 1977 das erfolgreiche Stück „Der scheinheilige Simmerl“ unter der Regie von Franz Lutter zur Aufführung kam und so das Theater in Sindlbach bis Mitte der 80er Jahre mit Leben erfüllt sein sollte. Vor allem durch die damaligen Wildererstücke mit ihren vielseitigen Bühnenbildern konnte man sich bis weit über den Landkreis Neumarkt hinaus einen Namen machen.

Die Oberpfälzer Tracht

Durch das aktive Vereinsleben, zu denen neben Tanzaufführungen auch die Teilnahme an Vereinsjubiläen, Trachtenfesten, Festzügen und kirchliche Prozessionen gehörten, kam es dazu, dass die von Karl Männer entworfene Oberpfälzer Tracht mehr und mehr verschliss und der Wunsch nach einer neuen Tracht reifte. Zu diesem Zweck wurde der damalige Bezirksheimatpfleger Dr. Adolf Eichenseer aus Regensburg zu einer Mitgliederversammlung am 25. Juli 1978 eingeladen. Herrn Eichenseer ging es bei der Anschaffung einer neuen Tracht vor allem darum, dass ein direkter Bezug zur Heimat gewahrt wird. Deshalb orientierte er sich bei ihrem Entwurf an einem Votivbild in der Oberrrohrenstädter Kirche aus dem Jahre 1790, das ein ländliches Ehepaar aus der Gegend zeigt. Letztendlich setzte sich die neue Tracht, die bis heute von den Mädchen und Burschen des Vereins getragen wird, wie folgt zusammen: die Frauentracht besteht aus einem grünen, langen Rock, einem roten Mieder mit einem V-Ausschnitt im Stile des Rokoko, einer grüngelben Schürze, einer weißen Bluse, weißen Strümpfen und schwarzen Schnallenschuhen. Als Kopfbedeckung wählte man den sogenannten Velburger Grashut, der für unsere Frauentracht wohl am charakteristischsten ist. Die Männertracht besteht aus einem braunen, einreihigen Lodenjanker mit Stehkragen und Silberknöpfen, roter Weste, weißem Hemd, schwarzer Kniebundhose, weißen Strümpfen, schwarzen Schnallenschuhen und einem schwarzen Halbzylinder, den sogenannten schwarzen Oberpfälzer Küchlhut.

Die neue Tracht war Ende März 1979 fertig und wurde am 1. Juni beim 20-jährigen Gründungsfest durch den Bezirksheimatpfleger Dr. Adolf Eichenseer selbst der Öffentlichkeit vorgestellt. Er betonte hierbei noch einmal den unmittelbaren Bezug der neuen Tracht zur Heimat.

Aktives Vereinsleben

Beispielhaft seien in der folgenden sehr aktiven Zeit des Vereins neben den alljährlichen Terminen, wie der Wandertag in Richtheim, die Fronleichnamsprozession, das Wiesenfest in Lengenfeld, das Jakobifest der Pfarrgemeinde, der Volksfestzug in Neumarkt sowie den eigenen Veranstaltungen, wie Grillfesten, Rosenmontagsbällen, Vatertagsausflügen, Kirchweih-Festen, Weihnachtsfeiern, Christbaumversteigerungen, runden Geburtstagen sowie Hochzeiten aber auch Beerdigungen von Mitgliedern,  die Teilnahme an folgenden Veranstaltungen genannt: Bezirkstrachtenfest in Schmidmühlen, Oberpfalzwoche und 1800-Jahrfeier in Regensburg (beide 1979), Hochzeit des Fürsten Johannes von Thurn und Taxis und Gräfin Gloria von Schönburg-Glauchau, Bezirkstrachtenfest in Zirndorf und Regenstauf, Trachtenschau in Landshut mit Dr. Adolf Eichenseer (alle 1980), Bezirkstrachtenfest in Burglengenfeld (1981), Nordgautag in Neumarkt, Bezirkstrachtenfest in Waldsassen (beide 1982), Jahrhundertfest der Bayerischen Trachtenvereine in München, Bezirkstrachtenfest in Königstein, Oktoberfestzug in München (alle 1983), Bezirkstrachtenfest in Hemau (1984), Feier des 60. Geburtstages des Fürsten Johannes von Thurn und Taxis, Bezirkstrachtenfest in Kallmünz (beide 1986), Oberpfälzer Trachtenschau im Neumarkter Reitstadel,  Steuben-Parade in New York, Oberpfälzer Trachtenschau in München (alle 1987), Bayerischer Nordgautag in Oberviechtach, Vereinigungs-Gautrachtenfest in Beratzhausen (beide 1988), Trachtenfeste bei der „Eghalanda Gmoi“ Regensburg, in Spalt, Auerbach, Schwarzenfeld und Haselmühl-Kümmersbruck (alle 1989), Bezirkstrachtenfest in Painten (1991), Nordgautag in Weiden (1992) , Gautrachtenfest in Neumarkt , Trachtenfest in Beilngries (beide 1993), Trachtenschau in Regensburg, Nordgautag in Sulzbach-Rosenberg, Trachtenfest des Vereins „D’Werdenfelser“ in Nürnberg,  Rathauseinweihung in Berg,  Gautrachtenfest in Tirschenreuth, Einweihung der Sparkassen-Filiale in Berg, Oktoberfestzug in München (alle 1994), 50-jähriges Bestehen der „Mittelbayerischen Zeitung“ in der Jurahalle Neumarkt, 70-jähriges Gründungsfest beim Trachtenverein „Zeidler“ in Feucht, Gautrachtenfest in Parsberg, 25-jähriges Gründungsfest des 1. FC Sindlbach (alle 1995), 75-jähriges Jubelfest der SKK Sindlbach (1996), Gautrachtenfest in Oberferrieden, 50-jähriges Jubiläum des Trachtenvereins Beratzhausen, 60-jähriges Gründungsfest des Trachtenvereins Pirkensee, Gautrachtenfest in Trisching, Oktoberfestzug in München (alle 1997), 40-jähriges Bestehen des Obst- und Gartenbauverein Sindlbach, Nordgautag in Furth im Wald, Gautrachtenfest in Regenstauf, Schützenfest in Rohrenstadt (alle 1998), 50-jähriges Gründungsfest des Trachtenvereins Kümmersbruck, 75-jähriges Gründungsfest des Trachtenvereins Tirschenreuth, 125-jähriges Gründungsfest der SKK Berg, Trachtenfest des Trachtenvereins Ölbrunn, 50-jähriges Bestehen des Trachtenvereins Auerbach, 70-jähriges Gründungsfest des Trachtenvereins Schmidmühlen, Gautrachtenfest in Bruck, 50-jähriges Gründungsfest des Trachtenvereins Schwarzenbruck, Oktoberfest in München (alle 1999), Patenbitten des Oberpfälzer Gauverbandes für das Gaufest in Maxhütte-Haidhof, 40-jähriges Bestehen der KAB Sindlbach, Gaufest mit Fahnenweihe in Maxhütte-Haidhof, Nordgautag in Berching, 50-Jahr-Feier des Trachtenvereins Sinzing, 125-jähriges Gründungsfest der FFW Berg, 30 Jahre 1. FC Sindlbach, 50-jähriges Bestehen des Trachtenvereins Erz- und Eisenwalzerboum Sulzbach-Rosenberg, 125-jähriges Gründungsfest der FFW Oberölsbach (alle 2000), Gauheimatabend in Sinzing, 80 Jahre Trachtenverein „Stamm“ Sulzbach-Rosenberg, Schützenfest in Berg, Gebietsheimatabend in Kümmersbruck (alle 2001),  Trachtenfest mit Fahnenweihe beim Trachtenverein Wiesenacker, Oktoberfestzug in München (2002), 100-jähriges Gründungsfest der FFW Pfeffertshofen, 10 Jahre Gauverband in Bruck, Gebietsjugendtag in Amberg, 70. Geburtstag des Trachtenvereins „Almrausch“ Neumarkt, Gaujugendtag in Regensburg (alle 2003), Trachtenfest in Tirschenreuth, 100-jähriges Gründungsfest der FFW Stöckelsberg (beide 2004), Gaujugendtag in Auerbach, Gebietsheimatabend des Trachtenvereins Königstein auf der Burg Breitenstein, Jubiläumsfest des Burschenvereins Hausheim, Bürgerfest in Allersberg, Gaufest in Regensburg, Oktoberfestzug in München (alle 2005), Gaujugendtag in Schwarzenfeld, Neumarkter Frühlingsfest, 100-jähriges Bestehen der Schwarzachmusikanten in Berg, Gaufest in Burglengenfeld und Gebietsjugendtag in Forsthof bei Sulzbach-Rosenberg (alle 2006). Feuerwehrfest in Sindlbach, Gautrachtenfest in Bruck (alle 2007).

30-jähriger Geburtstag und neue Führung

Als besonderer Höhepunkt in der vorgenannten Zeit ist das 30-jährige Gründungsfest des Heimat- und Volkstrachtenvereins Sindlbach vom 1.bis 3. Juli 1988 hervorzuheben. Es stand unter der Ehren-Schirmherrschaft von Bezirkstagspräsident Alfred Spitzner und unter der Leitung des 1. Vorsitzenden Hans Wittmann aus Haimburg, der die Vereinsführung vom Gründervater Franz Lutter im Jahre 1987 übernommen hatte.

Im Jahr 1988 war es auch, als Michael Lutter den langjährigen Vereinsmusikanten Peter Thumann ablöste, der Sindlbach aus beruflichen Gründen verlassen musste.

Im Januar 1993 übernahm der Sonderschullehrer Anton Bachl die Theatergruppe, nachdem wieder eine kleine Flaute eingekehrt war. Mit dem Stück „Der Jagerfranzl von Marzoll“ gelang ein großer Erfolg und bedeutete den Wiedereinstieg in die langjährige Theatertradition des Heimat- und Volkstrachtenvereins. 1996 hielt man es dann sogar für erforderlich, eine neue Bühne zu bauen, da die alte durch die langjährige Benutzung nicht mehr zu renovieren war.

Im Jahr 1993 konnte man erfreulicherweise gleich 12 neue Trachtlerinnen und Trachtler im Aktivenkreis begrüßen.

Neben zahlreichen Veranstaltungen bildeten im Dezember vier Aufführungen des Wildererstückes „Das Marterl am Jagersteig“ unserer Theatergruppe, unter der Regie von Anton Bachl, den überaus erfolgreichen Jahresabschluss des Jahres 1994.

Vortänzer Ewald Brandl konnte sich in diesem Jahr über die auf 40 Mitglieder angewachsene Zahl der Aktiven freuen, wobei der Zusammenhalt und die Kameradschaft hervorragend waren. Auch Vorplattler Manfred Niebler war mit der großen Anzahl seiner Plattler sehr zufrieden.

Die Jahreshauptversammlung am Drei-Königs-Tag des Jahres 1995 im Langenthaler Hof brachte einige personelle Veränderungen hervor. Bei den Neuwahlen löste Hans Wittmann Franz Lutter als ersten Vorsitzenden ab. Ewald Brandl übernahm das Amt des zweiten Vorsitzenden. Dritte Vorsitzende blieb Liesbeth Stich. Stephan Stich und Anni Kreupl wurden als erste und zweite Kassiere bestätigt. Die weiteren Ergebnisse der Neuwahlen: erster Schriftführer: Michael Lutter, zweiter Schriftführer Daniel Kill, erster Vortänzer: Ewald Brandl, zweiter Vortänzer: Hubert Pöllet, erste Vortänzerin: Hildegard Silberhorn, zweite Vortänzerin: Daniela Strobl, Kulturreferent: Anton Bachl, Vergnügungsausschuss: Rudolf Silberhorn, Christian Elias und Alfred Reif. Der Posten des Vorplattlers wurde aufgelöst und vom ersten Vortänzer übernommen.

Die Mitgliederversammlung ernannte einstimmig Gründervater Franz Lutter zum Ehrenvorsitzenden und unseren Trachtenschneider Franz Thumann zum Ehrenmitglied.

Der Vereinsausflug des Jahres 1995 führte uns in das Weingebiet Gimmeldingen in der Pfalz. Wir wurden vom dortigen Trachtenverein eingeladen und waren privat untergebracht. Von der Stadtführung bis hin zu einem großen Weinfest mit der „Mandelblütenkönigin“ wurde uns Unvergessliches geboten.

Im Januar 1996 führte die Theatergruppe das Luststück „No amal a Lausbua sei“ auf. Die Mittelbayerische Zeitung schrieb von einem „ vollem Haus“ und „einem großen Hit“.

Unser erster Vorstand Hans Wittmann nahm im Februar am 50-jährigen Bestehen des CSU-Ortsverbandes im „Langenthaler Hof“ teil, wo der damalige Innenminister Günther Beckstein zu Gast war.

Im Mai 1996 führte der Theaterausflug die Spieler, Maskenbildner, Bühnenbauer und sonstige Mitwirkende ins Kleinwalsertal.

Ebenfalls im Mai 1996 waren wir bei der Einweihung unserer neuen Dorfhalle in Sindlbach dabei.

Im Juni nahmen wir an der Brunneneinweihung unseres neu renovierten Dorfbrunnens, am 25-jährigen Priesterjubiläum von Pater Michael Spitz in der Klosterruine Gnadenberg und am Priesterjubiläum unseres ehemaligen Ortspfarrers Ludwig Bauernfeind teil.

Im September 1996 unternahmen wir einen Vereinsausflug nach Karlstein. Wir verbrachten dank der guten Organisation von Rudolf Silberhorn eine unbeschwerte Zeit und besuchten unter anderem einen Heimatabend des Karlsteiner Trachtenvereins und das Bad Reichenhaller Salzbergwerk.

Am 02. Januar 1997 richtete unser neuer Bürgermeister Helmut Himmler den ersten Neujahrsempfang der Gemeinde Berg aus, der in der Gemeinde zur festen Einrichtung wurde und an dem auch jedes Jahr unser Verein durch den ersten und/oder zweiten Vorstand vertreten ist.

Die Neuwahlen bei der Jahreshauptversammlung am 06.Januar 1997 ergaben bei den Vorsitzenden, Kassieren und Vortänzern keine Veränderung. Des Weiteren wählten die Mitglieder zum ersten Schriftführer Georg Distler jun. und zur zweiten Schriftführerin Theresia Böhmer. Vorplattler wurde Hubert Pöllet, Vergnügungswart Rudi Silberhorn, Vereinsjugendwart Silvia Atzmannsdorfer und Kassenprüferinnen Silvia Atzmannsdorfer und Theresia Böhmer.

Auf dieser Jahreshauptversammlung wurden auch die Verdienste unseres Ehrenvorstandes Franz Lutter durch die Gemeinde Berg, durch den Oberpfälzer Gauverband und durch das Gebiet West noch einmal besonders gewürdigt. Bürgermeister Helmut Himmler, Gauvorstand Franz Wutz und Gebietsvertreter Willi Sossau nahmen die entsprechenden Ehrungen vor.

Unsere Theatergruppe führte heuer –erstmals auf der erneuerten Bühne- das Theaterstück „Der Bonifaz auf Brautschau“ auf, das für großen Erfolg und volle Hallen sorgte.

Auf dem Berger Bürgerfest übernahmen wir in diesem Jahr den Pils-Stand, der noch bis heute alljährlich in der bewährten Hand unseres Vereines ist.

Im Oktober 1997 führte uns zunächst eine zünftige Weinfahrt nach Escherndorf und wir hielten erstmals eine Rocknacht in der Dorfhalle ab.

Auf der Jahreshauptversammlung am Drei-Königs-Tag des Jahres 1998 wurde unter anderem Monika Merz zur ersten Schriftführerin gewählt, da der bisherige Amtsinhaber Georg Distler jun. seinen Posten aus persönlichen Gründen niederlegte. Des Weiteren gab der Vorsitzende Hans Wittmann das Festprogramm für das 40-jährige Gründungsfest im Juni dieses Jahres bekannt.

Die Theatergruppe sorgte heuer mit dem Luststück „Oaner spinnt immer“ für großen Erfolg.

40-jähriges Gründungsfest

Vom 5. bis 7. Juni 1998 feierten wir unser 40-jähriges Gründungsjubiläum. Der Festausschuß traf sich im Vorfeld zwölf Mal zu  Sitzungen für die Vorbereitungen dieser großen Veranstaltung. Die Schirmherrschaft übernahm 1. Bürgermeister Helmut Himmler. Höhepunkt war bei diesem Fest sicherlich der farbenprächtige Festzug am Sonntag, an dem über 70 Gruppen teilnahmen.

Im Juli 1998 waren wir auf der Landesgartenschau in Neumarkt zu bewundern. Am 24. Juli boten unsere Trachtenkinder und -jugendlichen einen Auftritt und am Tag darauf die Erwachsenen.

Im September waren wir wieder auf der Landesgartenschau in Neumarkt zu Gast: wir sollten eine Oberpfälzer Kirchweih feiern. Bereits früh morgens wurde der Kirwa-Baum auf einem Pferdefuhrwerk von Berg nach Neumarkt gebracht. Während unsere Frauen die Kränze banden, bereiteten unsere Männer alles weitere für das Aufstellen des Baumes vor. Nachdem der Baum in der Senkrechte war, wurde er von uns in traditioneller Weise ausgetanzt.

Im Oktober führten wir erneut eine Rocknacht in der Dorfhalle durch. Diese sollte jedoch (vorerst) die letzte der Vereinsgeschichte sein.

Bei den Neuwahlen auf der Jahreshauptversammlung am 06. Januar 1999 im Langenthaler Hof ergaben sich bis auf wenige Ausnahmen keine Veränderungen: die im vergangenen Jahr übergangsweise eingesetzte erste Schriftführerin Monika Merz wurde in ihrem Amt bestätigt. Die bisherige zweite Schriftführerin Theresia Böhmer übernahm neben der ersten Jugendleiterin Silvia Atzmannsdorfer das Amt der zweiten Jugendleiterin. Zum zweiten Schriftführer wurde Xaver Deinhard gewählt.

Ebenfalls wieder  gut besucht war das diesjährige Theaterstück „Zwoa harte Nüß“ im Sportheim Sindlbach, das im Januar aufgeführt wurde.

Vom 22. bis 26. Juli 1999 bot uns Herr Kaksch von der Stadt Neumarkt erstmals die Gelegenheit, mit auf das Folklore-Festival in Issoire, Neumarkts Patenstadt zu fahren. Wir beschlossen, diese einmalige Gelegenheit zu nutzen und erlebten einmalige, unbeschreibliche Tage in Frankreich. Wir kehrten etwas wehmütig, mit unzähligen farbenfrohen Eindrücken und Erinnerungen von dieser wunderbaren aber auch strapaziöse Reise nach Sindlbach zurück.

Am ersten September-Wochenende unternahmen unsere Theaterspieler und alle anderen Theater-Mitwirkende wieder einen Ausflug, und zwar ging es dieses Mal nach Rüdesheim am Rhein. Einen bleibenden Eindruck hat diese Fahrt nicht zuletzt wegen der Besichtigung der Asbach-Schnapsbrennerei hinterlassen.

Wie gewohnt fand am 06. Januar 2000 die Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Langenthaler Hof“ statt. Heuer konnte man sich darüber freuen, dass im abgelaufenen Jahr die Kinder- und Jugendgruppe auf etwa 30 Kinder angewachsen ist und hier schon fleißig Tänze eingeübt werden konnten.

Unsere Theatergruppe gab in diesem Jahr das Stück „Erben ist menschlich“ zum Besten, was uns wieder „volles Haus“ bescherte, die Premiere war bereits eine Woche vorher restlos ausverkauft.

Erster Ruf nach einer Fahne

Auf der am Dreikönigstag des Jahres 2001 im „Langenthaler Hof“ abgehaltenen Jahreshauptversammlung kam erstmals eine Vereins-Fahne zur Sprache. Mitglied Siegfried Niebler regte an, zu überlegen, ob man nicht eine Fahne anschaffen wolle. Einen besonderen Dank sprach die Vorstandschaft den Helfern beim Zeltlager aus, da die Kinder und Jugendlichen im abgelaufenen Jahr das erste Mal beim Gaujugendzeltlager dabei sein durften. In den nächsten Jahren ließen es sich unsere Kinder und Jugendlichen nicht nehmen auch weiterhin zum alljährlichen Gaujugendzeltlager zu fahren. Egal bei welchem Wetter auch immer, mit den Jugendleiter/-innen und den hilfsbereiten Eltern wurde stets ein riesiger Spaß daraus.

Die Neuwahlen in diesem Jahr ergaben folgende Veränderungen: Ingrid Reindl wurde zur zweiten Vortänzerin gewählt, den Posten der ersten Jugendleiterin bekam Elisabeth Lutter, der Posten des zweiten Jugendleiters konnte nicht besetzt werden. Georg Gottschalk wurde zweiter Kassenprüfer neben Silvia Atzmannsdorfer.

An Januar-Wochenenden gab unsere Theatergruppe wieder sehr erfolgreich ein Theaterstück im Sportheim zum Besten. Das Stück hieß „Die pfiffige Urschl“.

Die Kirchweih ließen wir dieses Jahr erstmals ausfallen, da wir nicht wussten, wie wir sie attraktiver machen können und wie wir ein breiteres Publikum dafür begeistern sollten.

Auf der Jahreshauptversammlung am 06. Januar 2002 beschlossen die Mitglieder eine Satzungsänderung: der Jahresbeitrag von 12,00 DM wird auf 7,00 EUR abgeändert.

Unsere Theaterspieler erhielten für die Aufführungen des Stückes „Der falsche Vitus“ wieder kräftigen Applaus.

Franz Lutter wird 70

Am späten Sonntag-Nachmittag des 02. Juni 2002 gingen wir mit allen aktiven Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Begleitung von Blasmusik zu unserem Gründungsvater, unserem Lutter Franzl, der seinen 70. Geburtstag feierte. Mit einem Fass Bier sprachen wir die besten Glückwünsche aus. Beim „Wonger“ gab es dann  eine Brotzeit und gemütliches Beisammensein bis tief in die Nacht hinein. Unser Franzl hat sich sehr gefreut, ganz besonders, als ihm jede Trachtlerin einzeln eine rote Rose überreichte.

Am darauffolgenden Samstag feierte der Franzl seinen Geburtstag dann noch einmal groß im „Langenthaler Hof“, wo wir natürlich wieder alle vertreten waren und ihm die Ehre erwiesen.

Im September 2002 war wieder unsere Theatergruppe an der Reihe. Sie erlebte beim diesjährigen Ausflug ein unbeschwertes und heiteres Wochenende in Velden am Wörthersee.

Am 11. Oktober 2002 unterhielten die Erwachsenen sowie die Kinder und Jugendlichen die Senioren der Gemeinde Berg, die auf Einladung von Frau Anita Vogel zu einem Seniorennachmittag in den Langenthaler Hof gekommen waren.

In diesem Jahr haben wir die Kirwa wieder in Angriff genommen. Allen, die dazu in den Langenthaler Hof gekommen waren, hat es sehr gut gefallen.

Ewald Brandl neuer Vorsitzender

Die Neuwahlen der Jahreshauptversammlung am 06. Januar 2003 im „Langenthaler Hof“ ergaben Änderungen in der Vorstandschaft. Der bisherige erste Vorsitzende Hans Wittmann stellte sein Amt zur Verfügung. Zum neuen ersten Vorsitzenden wurde Ewald Brandl gewählt. Hans Wittmann wurde zum zweiten Vorsitzenden gewählt. Auch die langjährige dritte Vorsitzende Liesbeth Stich legte ihr Amt nieder. Zur neuen dritten Vorsitzenden wurde Regina Geier gewählt. Die Mitgliederversammlung bestimmte Hubert Pöllet zum ersten Vortänzer und Thomas Hammer zum zweiten Vortänzer. Die erste Jugendleiterin Elisabeth Lutter bekam mit der neu gewählten zweiten Jugendleiterin Ingrid Niebler, sowie der erste Vergnügungswart Rudi Silberhorn mit dem neu gewählten zweiten Vergnügungswart Jürgen Hammer Unterstützung.

Die diesjährigen Veranstaltungen der Theatergruppe, die das Stück „Der bayerische Protectulus“ aufführte, waren wieder gut besucht.

Im Februar 2003 verstarb ganz plötzlich unser Hochwürdiger Herr Pfarrer Ludwig A. Seidl. In tiefer Trauer begleiteten wir ihn am 28. Februar zu seiner letzten Ruhe.

Anlässlich des Sindlbacher Dorffestes im Mai 2003 wurde erstmals ein Gaudi-Fußballspiel ausgetragen, bei dem sich unser Trachtenverein und die Feuerwehr Sindlbach gegenüberstanden. Der Sieg und damit ein Fass Bier gingen mit 4:2 an uns. Anschließend wurde in der gut besuchten Dorfhalle gefeiert.

Ende Mai 2003 wurden wir für einen bayerischen Nachmittag auf den Federhof bestellt. Dort hielt die Sparkassen-Prominenz ein Grillfest ab und wir sorgten mit Tanzeinlagen und dem Einakter „Andreas Hofer“ für die Unterhaltung.

Am 06. September unternahmen wir eine Weinfahrt nach Escherndorf. Nach einer Wanderung durch die Weinberge besuchten wir abends ein Weinfest, bei dem es bei Wein und Musik zünftig zuging.

Am darauffolgenden Tag waren wir beim Empfang unseres neuen Pfarrers, Hochwürdigen Herrn Pfarrer  Hans Reicherzer dabei.

Das Theaterstück 2004, die Komödie „Dein Auftritt, Tante Frieda“, kam im Sportheim zur Aufführung. Es wurde wieder ein großartiger Erfolg und bescherte uns beeindruckende Zuschauerzahlen.

Franz Lutter stirbt

Wie ein Schlag traf einen jeden von uns die Nachricht, dass unser geliebter Gründervater und Ehrenvorstand Franz Lutter am 2. Februar 2004 nach langer schwerer Krankheit verstorben ist. Mit einem Gefühl von tiefer Trauer trugen wir seinen Sarg am 4. Februar 2004 zu Grabe.

Doch das Vereinsleben musste weitergehen und so veranstalteten wir am 14. Februar erstmals zusammen mit dem Sportverein und der Feuerwehr im Sportheim einen gemeinsamen Faschingsball, da unser Rosenmontagsball in den letzten Jahren immer mehr zum Verlustgeschäft geworden war.

Am 19. März hielten wir zusammen mit dem Obst- und Gartenbauverein eine Sitzweil im „Langenthaler Hof“ ab. Das Wirtshaus platzte aus allen Nähten, als bei einer richtigen „Freitags-Brotzeit“ die Trachtenjugend und Richard Atzmannsdorfer mit alten Liedern für Stimmung sorgten. Karl Dorr führte einen Film vor, der eine Flurprozession aus alter Zeit zeigte. Außerdem kam noch eine Schäferin, die den Anwesenden zeigte wie man richtig filzt und schließlich wurde noch die Kunst des richtigen Spinnens mit dem Spinnrad vorgeführt.

Im April 2004 fand im Oberölsbacher Schützenhaus bei den Klosterbergschützen erstmals ein Schießabend statt, bei dem der beste Schütze unter unseren Trachtlern ermittelt wurde. Da uns dieser fröhliche und gesellige Abend in guter Erinnerung blieb, wird dieser Schießabend seitdem jährlich mit großem Erfolg wiederholt.

Am Abend des 08. Mai 2004 fand wieder unser Dorffest statt. Vor dem gemütlichen Abend in der Dorfhalle spielten wir gegen die Feuerwehr Fußball, wobei die Begegnung dieses Mal unentschieden endete.

Ein Höhepunkt war in diesem Jahr die zweite Fahrt zum Folklorefestival nach Issoire. Wir fuhren dieses Mal zusammen mit der Blaskapelle Pölling. Durch einen vorherigen Übungsabend mit den Pöllingern klappte das Zusammenspiel sehr gut und sie konnten uns sogar bei einigen Tänzen begleiten. Bei allen Mitgefahrenen hinterließ die strapaziöse Fahrt einen bleibenden Eindruck.

Im Sommer 2004 beteiligten wir uns erstmals am Ferienprogramm der Gemeinde Berg mit einer Schnupper-Kindertanzprobe. Seitdem bieten wir sie jährlich an.

Sehr erstaunt war unser Bürgermeister Helmut Himmler über den Gebietsjugendtag, der in diesem Jahr von uns im Gasthaus Sichert in Ballertshofen ausgerichtet  wurde. Die riesige Anzahl an jungen Trachtlern und deren Können haben nicht nur ihn beeindruckt.

Unsere Kinder- und Jugendgruppe hat ohnehin seit ihrer Einführung eine beachtliche Entwicklung genommen. Nicht nur dass sie immer größer wurde, auch ihr Können, was den Volkstanz und sogar den Schuhplattler betrifft, wurde immer mehr verbessert, so dass sie das Erlernte schon bei vielen Veranstaltungen, wie dem Berger Bürgerfest, dem Berger Frühlingsfest, bei einer Weihnachtsfeier der Sparkasse Neumarkt usw. unter Beweis stellen konnte.

Eine Woche nach der diesjährigen, gut besuchten Kirchweih im „Langenthaler Hof“ besuchten wir einen Gottesdienst für alle verstorbenen Mitglieder des Trachtenvereins. Wir gingen alle in Tracht in die Kirche –sogar die Ministranten waren in Tracht-, und anschließend auf den Friedhof, wo wir unserer verstorbenen Mitglieder gedachten. Auch diese Veranstaltung behielt man bei, und so feiern wir den Gedenkgottesdienst nun jährlich, eine Woche nach der Kirchweih.

Das „Projekt Fahne“ nimmt Gestalt an

Auf der Jahreshauptversammlung am 06. Januar 2005, brachten die Neuwahlen keinerlei Veränderungen ein. Der Vorsitzende Ewald Brandl stellte heute der Mitgliederversammlung das „Projekt Fahne“ vor. Die Mitgliederversammlung beschloss daraufhin, sich bis zum 50-jährigen Gründungsjubiläum im Jahr 2008 eine Fahne anzuschaffen, wobei die Kosten durch die Mitglieder getragen werden sollen. Manfred und Siegfried Niebler erklärten sich bereits heute bereit, das Amt des Fahnenträgers zu übernehmen.

Im Januar dieses Jahres fanden wieder fünf Theateraufführungen statt. Das Stück hieß heuer „Ein Blitz aus heiterem Himmel“ und kam wieder sehr gut bei den Zuschauern an.

Beim diesjährigen Fußballspiel gegen die Feuerwehr anlässlich des Dorffestes gingen wir mit 2:12 unter, was uns jedoch nicht daran hinderte anschließend in der Dorfhalle zünftig zu feiern. Wir zogen unsere Lehren daraus und so sollte dies das letzte Fußballspiel gegen die Feuerwehr gewesen sein.

Der Ausflug der Theaterspieler und -helfer führte uns dieses Mal nach Südtirol. Wir bekamen eine Stadtführung durch Brixen, eine Weinkellereibesichtigung in Klausen, machten einen Bummel durch die Altstadt von Bozen, fuhren mit der Seilbahn auf die Seiser Alm und besuchten den Kalterer See und ein Törgelen.

Auf der Jahreshauptversammlung, am 06. Januar 2006 ging es vor allem um drei Themen: unsere neue Vereinsfahne, die Bildung eines Festausschusses für das 50-jährige Jubiläum im Jahr 2008 und um die Reise zu Papst Benedikt nach Rom, wobei Peter Hirschmann das Programm für unsere Romreise vorstellte.

Das diesjährige Theater „Alles beim Teufel“ lockte viele Zuschauer nach Sindlbach. 

Am 18. Mai 2006 trat der Festausschuss für das 50-jährige Gründungsfest zum ersten Mal zusammen.

Trachtengruppe Sindlbach grüßt Papst Benedikt XVI.

Vom 12. bis 16. Juni 2006 unternahmen 54 Mitglieder eine unvergessliche Reise in die ewige Stadt Rom. Unter der Führung unseres Mitgliedes Peter Hirschmann waren wir von der jahrtausendalten Kultur mehr als beeindruckt. Höhepunkt war ohne Zweifel die Teilnahme an der Papst-Generalaudienz auf dem Petersplatz, wo wir den Heiligen Vater mit einem riesigen Transparent mit der Aufschrift „Trachtengruppe Sindlbach grüßt Papst Benedikt XVI". die Ehre erwiesen.

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